text.skipToContent text.skipToNavigation
  1. Die richtige Prüfungsvorbereitung ist das A und O

Optimal lernen

Die richtige Prüfungsvorbereitung: So lernst du effektiv

Klar, stressige Lernphasen kennst du aus deiner Abizeit. Aber Prüfungen an der Uni sind ganz schön aufwändig – und obendrauf kommen noch Referate und Hausarbeiten. Die gute Nachricht: Mit einer sinnvollen Lernstrategie schaffst du das Pensum locker.

Finde Deine individuelle Lernmethode

Erstmal vorneweg: Die perfekte Strategie gibt es nicht. Jeder Mensch arbeitet anders. Manche sind frühmorgens richtig fit, andere pauken am liebsten die Nächte durch. Genauso nimmt jeder den Lernstoff anders auf. Vielleicht merkst du dir Informationen am besten, wenn du sie nicht nur liest, sondern auch aufschreibst. Dabei kannst du mit verschiedenen Farben arbeiten, damit es übersichtlicher wird. Du kannst dir Dinge besonders gut merken, wenn du sie hörst? Dann nutze die Aufnahmefunktion deines Smartphones dafür, sie aufzunehmen und hör sie dir beim Joggen oder bei der Hausarbeit an. Manche lernen auch am effektivsten in einer Gruppe. Probiere aus, was für dich passt! Such dir einen Lernort, an dem du dich wohlfühlst – egal ob am Schreibtisch, in der Bibliothek oder im Park.

Das Lernen vereinfachen

Gerade wenn viele Prüfungen und Arbeiten auf einmal anstehen, brauchst du einen Plan. Das ist viel effektiver, als wild drauflos zu lernen. Erstelle dir eine große Übersicht für die aktuelle Lernphase und kleine realistische Häppchen für den Tag. Auf den letzten Drücker lernst du am besten nur, wenn du schnell Wissen abspeichern musst. Diese Methode funktioniert aber nicht mit Stoff, der lange im Kopf bleiben soll. Den musst du regelmäßig wiederholen, sonst ist er ruckzuck wieder weg.

Manchmal kommt dir der Prüfungsstoff wie der Mount Everest vor, den es zu erklimmen gilt. Du findest keinen Zugang zu den Inhalten und weißt nicht, was von dir erwartet. Sprich mit älteren Kommilitonen, die die Prüfung bereits bestanden haben und frag sie nach Tipps. Es hilft auch, wenn du etwas Positives in dem Lernstoff findest. Schau dir Interviews und Tutorials von Experten an. Mit Glück stecken sie dich mit ihrer Begeisterung für das Thema an. Ein toller Trick sind auch Eselsbrücken: Musst du dir mehrere Begriffe zu einem Thema merken, bildest du aus den Anfangsbuchstaben einen Satz oder ein Wort.

Fünf Lernmethoden für ein erfolgreiches Studium

Es gibt verschiedene Tricks, die dir helfen, Inhalte langfristig abzuspeichern oder strukturiert an eine Semesterarbeit heranzugehen. Vielleicht ist eine dieser fünf Methoden die richtige für dich.

  1. Fakten mit Karteikarten behalten
    Du studierst ein Fach, in dem du viele Fakten und Fremdworte abspeichern musst? Ein Karteikasten wirkt old school, ist aber auch im 21. Jahrhundert noch effizient. Unterteile deinen Kasten in vier Fächer. Vorne kommen die neuen Karten rein. Wenn du diese korrekt abgefragt hast, kommen sie ins zweite Fach. Nach einer festgelegten Zeit arbeitest du dieses durch. Du weißt die Antwort? Weiter in den nächsten Abschnitt und so weiter. Falsche Antwort? Macht nichts – zurück auf Start!
     
  2. Mündliche Prüfung durchspielen und Vortrag halten
    Such dir jemanden, dem du deinen Prüfungsstoff mit einfachen Worten erklärst. Dabei wirst du merken, wenn dir noch Wissen fehlt oder es an manchen Stellen noch hapert. Du profitierst generell vor einer Klausur von dieser Methode – perfekt ist sie aber vor mündlichen Prüfungen oder Referaten. So trainierst du auch gleich noch einen souveränen Auftritt. Und Wissen, dass du weitergeben kannst hast du auch verinnerlicht.
     
  3. Mindmaps erstellen, Zusammenhänge verstehen
    Mindmaps sind eine sehr effiziente Methode, um Informationen zu strukturieren. Notiere dir ein Thema und schreibe weitere Fakten dazu. Verbinde sie mit Linien zu einem Stammbaum. So erkennst du komplexe Zusammenhänge und arbeitest richtig schön in die Tiefe. Das ist besonders gut, wenn du eine Prüfung hast und nicht sicher bist, welche Fragen der Dozent stellen wird.
     
  4. Loci-Methode: Spaziergang durch dein Wissen
    Musst du dir ein schwieriges Thema einprägen? Bau dir einen Gedankenpalast! Stell dir einen Ort vor, den du gut kennst – zum Beispiel dein WG-Zimmer oder deine Straße. Du kannst dir auch einen fiktiven Raum ausdenken. Gehe ihn in Gedanken durch und besetze Gegenstände mit einer Info. Jetzt rufst du jederzeit dein gesamtes Wissen zu dem Thema ab: Durchwandere einfach deinen fiktiven Ort und sammle die Fakten auf. Das ist besonders bei einem Referat praktisch.
     
  5. Inhalte strukturieren mit der SQR3-Technik
    Du hast alles zu einem Thema gelesen. Aber du schaffst es nicht, es strukturiert für deine Seminararbeit zusammenzutragen? Gehe doch nach der Methode „Survey, Question, Read, Recite, Review“ vor. Auf Deutsch etwa: Überblick verschaffen, Befragen, Lesen, Wiedergeben, Rekapitulieren. In dieser überfliegst du einen Text zuerst, liest nur das Inhaltsverzeichnis und die Überschriften. Danach notierst du dir alle Fragen, die dir kommen. Jetzt bearbeitest du den Text gründlich, markierst wichtige Stellen und gibst sie in eigenen Worten wieder. Zum Schluss wiederholst du dein Wissen nochmal. Jetzt hast du den vollen Überblick.

Tipps von erfolgreichen Studenten

Hast du schon deinen Flow gefunden? Vielleicht hakt es immer noch an der ein anderen Stelle. Lerne aus den Erfahrungen anderer:

Elif (21) notiert sich alles per Hand:

„Anfangs habe ich in der Vorlesung mit dem Laptop mitgeschrieben. Aber zu Hause war mein Kopf leer und ich konnte mich an nichts erinnern. Jetzt notiere ich mir Stichpunkte schriftlich – im Hörsaal und auch beim Lernen zu Hause. Ich sage immer: von der Hand in den Kopf. Das funktioniert super!“

Johannes (23) wird kreativ:

„Ich studiere Pharmazie und muss mir viele Fremdwörter und Zusammenhänge merken. Das ist oft ganz schön trocken. Irgendwann habe ich gemeinsam mit einem Kumpel gebüffelt. Vor Langeweile haben wir schließlich einen Rap aus dem Stoff gemacht. Seitdem flutscht es.“

Kathrin (20) lernt nach System:

„Oft büffle ich stundenlang und am Ende fühle ich mich ganz dusselig vor lauter Lernstoff. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich mit dem Handy ablenke. Jetzt stelle ich mir einen Wecker und mache jede halbe Stunde eine Pause. Dann gehe ich um den Block oder tanze zwei Minuten zu meinen Lieblingssongs. Jetzt lerne ich richtig effizient – und mehr Spaß macht es auch.“

Sophie (21) macht sich XXL-Spickzettel:

„Ich schreibe den Lernstoff auf Plakate und hänge sie in der Küche oder im Bad auf. So lerne ich sie ganz nebenbei im Alltag. Vor allem für Bereiche, die ich mir schlecht merken kann, ist das eine super Ergänzung zum bewussten Lernen.“

Entspannt in die Prüfungsphase

Jetzt weißt du, wie andere Studenten lernen! Manchmal hilft aber die beste Methode nicht. Wenn die Angst vor der Prüfung zu groß ist, fegt sie vielleicht deinen Kopf während der Klausur leer. Doch keine Sorge: Wir helfen dir, den Prüfungsstress in den Griff zu bekommen und das zu zeigen, was du kannst.

Digitale Lernhilfen für ein erfolgreiches Studium

Hilfe gefällig? Mit diesen Lernhelfern bekommst du dein Zeitmanagement in den Griff.